Die Umgebung des Flusses Fluvià

Der Wanderweg durch das Umland des Flusses Fluvià führt durch eine Gegend von großer natürlicher und landschaftlicher Schönheit, in der angelegte Obstgärten und Landstriche mit einheimischer Vegetation, besonders den typischen Uferpflanzen, einander abwechseln. Die gesamte Gegend gehört zum Naturpark Aiguamolls de l'Empordà. Der Weg zeigt die Bedeutung und ermöglicht die Entdeckung eines wenig bekannten Ortes von hohem landschaftlichem und natürlichem Wert.


Wir beginnen die Route bei der neuen Touristeninformationsstelle, die ganz in der Nähe der Brücke des Flusses Fluvià liegt. Hier gibt es eine Grünanlage mit Sitzen und Tischen aus Holz, wo wir nach der Wanderung eine Pause einlegen, den Ausblick auf die Landschaft genießen oder etwas Essen können.

Der erste Abschnitt des Weges führt am Ufer des Flusses Fluvià entlang. Die Vegetation ist üppig,  dichte Baum- und Strauchbestände säumen den Fluss. Weiter auf dem Weg erreichen wir einen Holzsteg, der den Fluss Vell, das ehemalige Fluvià-Flussbett, überquert. Mit etwas Glück bekommt man an dieser Stelle ein sehr lebhaftes Tier - den Fischotter - zu sehen.


Etwas später eröffnet sich ein Ausblick auf die Insel Caramany, eines der integrierten Schutzgebiete des Naturparks. In dieser Gegend leben zahlreiche Vogelarten, wie Stockenten, Teichhühner, Seereiher und Graureiher, die wir beim Schwimmen, Fliegen oder Ausruhen beobachten können.


Nach einem Weg von einer halben Stunde entlang dem Fluss finden wir plötzlich eine ganz andere Vegetation vor. Dies zeigt uns, dass wir uns dem Meer nähern. Die Landschaft dieser Gegend setzt sich aus Queller, Salz-Melden, Binsen und Tamarisken zusammen, die typische Pflanzen salzhaltiger Böden sind. Wir erreichen die Gola bzw. Mündung des Flusses Fluvià, wo es Boote zu sehen gibt, die gemächlich im ruhigen Flusswasser fahren. Auf der anderen Uferseite sieht man die Landungsbrücke des Hafens von Sant Pere Pescador.



Nun kommen wir zur Gola des Fluvià, wo der Fluss schließlich nach fast 100 Kilometern ab der Garrotxa endet und sich sein Wasser allmählich und unbemerkt mit dem Meerwasser vermischt.



Wir biegen rechts ab und nehmen den Weg entlang dem Strand. Hier gibt es einige Vogelarten wie beispielsweise Stelzvögel zu sehen. Nach 700 Metern biegen wir links ab und nehmen den Weg, der uns zurück zum Ausgangspunkt führt.



Die Wanderung dauert zu Fuß eineinhalb Stunden. Der Weg kann aber auch mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Die gesamte Strecke ist gekennzeichnet und mit Aussichtspunkten ausgestattet, wo Sie eine Pause einlegen, die Landschaft genießen oder Fotos machen können.
DSCN2584.JPG DSCN2567.2.JPG DSCN2655.JPG DSCN2691.JPG
itinerari_natural_mapaaa.gif tria 07.JPG PICT0883.JPG tria 08.JPG
 
Poma